Baugrubenabsicherung - vorschriftsmäßig und sicher ausführen

Baugrubenabsicherung - vorschriftsmäßig und sicher ausführen

16 Juni 2021
 Kategorien: Bau & Bauunternehmer, Blog


Baugruben sind vorschriftsmäßig zu sichern, um Schäden an Maschinen und Personen zu vermeiden. Im Tiefbau stehen hierfür unterschiedliche Lösungen zur Verfügung. Zuallererst ist der Zustand der Grube selbst wichtig. Er muss über ausreichend große Schutzstreifen und Böschungen verfügen. Je nach der Beschaffenheit dieser Böden ist es notwendig, die Wände und Felsen zu schützen, um einen Einsturz zu verhindern. Der Schutz muss besonders solide sein, wenn die Arbeiten unterirdisch ausgeführt werden sollen. Außerdem müssen die Ränder und der Boden der Baugrube durch geeignete Wände oder Geländer gegen Absturz gesichert werden.

Wie schütz man den Baugrund vor Gefahren effektiv?
Für die korrekte Ausführung einer Baugrubenabsicherung sind vorschriftsmäßig und auch einige Fachkenntnisse erforderlich. Am besten wendet man sich deshalb an einen Fachbetrieb wie NGT Neue Gründungstechnik Spezialtiefbau GmbH. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Baugrube auf engstem Raum befindet oder mit erhöhten Grundwasserständen zu rechnen ist. In diesen Fällen müssen die Seitenwände mit Spundwänden gesichert werden. Außerdem muss ein sicherer Zugang zum Arbeitsbereich gewährleistet sein. Sie pumpen hohes Grundwasser vollständig ab und sichern den Boden mit Abdichtungen und Unterwasserbetonböden.

Was ist bei einer Planung der Baugrubenabsicherung noch zu beachten?
Auch wichtig ist, dass in die Baugrubenabsicherung dieser gesamte Bereich der Bauarbeiten einbezogen wird. Der Winkel der Steigung muss bei der Planung berücksichtigt werden. Steile Böschungen müssen gestützt werden. Je nach den Bodenverhältnissen auf der Baustelle müssen auch die der Boden und Seitenwände der Grube befestigt werden. Hierfür können Spundwände oder Kanaldielen verwendet werden. Wenn mit dem Eintritt von Grundwasser zu rechnen ist, sollten Sie eine Wasserpumpe installieren und die Grube mit wasserdichten Verbundwänden schützen. Schließlich ist bei der Planung auch der sichere Zugang wichtig, wofür geeignete Treppensysteme oder Leitern eingesetzt werden können.

Wie sichert man den Baugrund mit einer sogenannten Bodenvernagelung ab?
Die notwendige Sicherheit in und an der Baugrube kann auch durch Vernagelung am Boden gewährleistet werden. Es besteht aus Spritzbetonstreifen, die mit einem 15 Zentimeter dicken und 1,5 Meter hohen Netz bewehrt sind. Sie werden mit Nagelkopfschrauben montiert, die mit einem Drehmomentschlüssel fest angezogen werden müssen. Die Länge dieser Nagelausrichtung sollte bei senkrechten Wänden etwa um zwei Drittel der Tiefe der Baugrube betragen. Diese Methode ist nicht geeignet für Arbeiten, die älter als ein Jahr sind, für Fundamente und angrenzende Kellerräume sowie für feinkörnige Böden mit etwas hohem Wassergehalt.

Ist bei einer Seitenabsicherung bei einer Baugrube etwas beachten?
Die Seiten der Baugruben sind mit gespannten Netzen oder Zäunen gesichert. Eine sinnvoll platzierte Schranke soll den Verkehrsteilnehmern die rechtzeitige Sicht auf die Baustelle ermöglichen. Wenn die Baugrube Straßen und Wege überdeckt, muss eine Überquerungshilfe installiert werden. Verwenden Sie hierfür feste und wetterfeste Dielen. Sie müssen nicht nur groß genug sein, sondern auch eine ausreichende Tragfähigkeit und Formstabilität aufweisen. Bei Übergängen, die enger sind und tieferen Gruben muss ein Seitenschutz angebracht oder ein Geländer angefertigt werden.